CONVERSION
EIN PILOTPROJEKT ZUR ENTWICKLUNG UND ÜBERPRÜFUNG EINES TRAININGSPROGRAMMS, DASS DEN UEBERGANG VON ANGEPASSTER BESCHAEFTIGUNG FUER BEHINDERTE MENSCHEN ZU UNTERSTUETZTER BESCHAEFTIGUNG ERLEICHTERN SOLL.
Dieses Projekt wird von der Europäischen Kommission durch das Programm Leonardo da Vinci unterstützt.
In Europa wie international ist die Förderung unterstützter Beschäftigung weitgehend anerkannt. Verschiedene Studien und Berichte der vergangenen zwanzig Jahren belegen Vorteile unterstützter Beschäftigung gegenüber angepaßter Beschäftigung. Die Europäische Union mißt der menschenrechtlichen Dimension einer Behinderung einen hohen Stellenwert zu. Sie fördert politisch die soziale Eingliederung, teils nur einseitig auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt und setzt neue Maßstäbe in der Antidiskriminierungspolitik. Unterstützte Beschäftigung für behinderte Menschen nimmt dabei einen hohen Stellenwert ein. Allerdings sind sehr wenige Europäer mit Behinderungen im allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt, wenngleich es ermutigende Beispiele in einigen Mitgliedsstaaten gibt.
Die Ergebnisse des Projektes LABOr (ein weiters LEONARDO Projekt über Trainingsmethoden, Beschäftigung und Maßnahmen für Menschen mit Lernschwierigkeiten) waren hilfreich, eine Hauptursache hinter dieser Dichotomie zu identifizieren. Es gibt traditionelle Vermittlungsagenturen, die spezialisierte Dienstleistungen anbieten und den Veränderungsbedarf in der Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben gestalten. Sie sind in den Übergangsprozeß involviert und werden sehr oft mit unüberwindbaren Kenntnis- und Fähigkeitsdefiziten des leitenden wie ausführenden Personals konfrontiert, die diesen Übergangsprozeß erfolgreich und in einer nachhaltigen Weise nicht erfüllen können. Bis heute existieren keine Mittel und Instrumente, die diesen Prozeß unterstützten könnten.
Vor dem Hintergrund dieser Tatsache beschäftigt sich dieses Projekt mit der Entwicklung eines umfassenden Trainingsprogramms für leitendes wie ausführendes Personal. Ziel ist der Ausbau notwendiger Kenntnisse und Fähigkeiten, um den Übergang behinderter Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern.
Das Projekt wird nicht nur die Fähigkeiten und Kompetenzen des leitenden wie ausführenden Personals verbessern, sondern auch die Qualität und den Zugang zu kontinuierlicher, lebenslanger Bildung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt. Die Mitarbeiter in den Agenturen werden dadurch die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten haben, um eine auf der Grundlage der Bedürfnisse der betroffenen Menschen eine kundenorientierte Methode zu entwickeln.
Die Abschlusskonferenz wird die verschiedenen Projektsergebnisse vorstellen, politische Empfehlungen anbieten und einen Fahrplan entwickeln, um effektive und nachhaltige „Übergänge“ zur fördern.
Für jede zusätzliche Information, können Sie sich bei den folgenden Kontaktpersonen melden:
KARE, Herr Christy Lynch, Projektleiter +353 (0) 45 431544,
EASPD, Frau Dorina Iuga, Projektorganisatorin, +32 2 282 46 13 oder
EASPD, Frau Gioia Maria Rossi Projektassistentin, +32 2 282 46 13.
Zurück